Weiterbildung
Kirchen-Räume in Erbachs Mitte
Themenführung
Freitag, 20. April 2012 um 16.00 Uhr
Samstag, 23. Juni 2012 um 17.00 Uhr
Donnerstag, 23. August 2012 um 17.00 Uhr
Freitag, 12. Oktober 2012 um 16.00 Uhr
Die Stadtkirche in Erbach – eine der bedeutendsten barocken Kirchen in Südhessen – wie auch der Neubau des Erbacher Schlosses wurden unter Graf Georg Wilhelm im 18. Jhd. errichtet. Im Schloss selbst finden wir zwei Kapellen: die Einhardskapelle, in engem Zusammenhang mit dem Rittersaal im frühen 19. Jahrhundert entstanden, und die Hubertus-Kapelle aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Schöllenbacher Altar. Alle drei sakralen Räume sind eng mit dem Erbacher Grafenhaus verbunden und doch sehr unterschiedlich in Entstehung, Ausstattung und Nutzung.
Ort: Gräfliche Sammlungen Schloss Erbach und Evangelische Stadtkirche
Teilnehmerbeitrag: 6,00 Euro
Mindestens 10, maximal 25 Teilnehmer
Anmeldung: erwünscht. Telefon: 06062-809360
oder per E-Mail unter info@schloss-erbach.de
Die Antikensammlung im Schloss Erbach
Themenführung
Datum: Freitag, 11. Mai 2012 und Freitag, 28. September 2012
Uhrzeit: jeweils 18.00 Uhr
Mit Kennerblick und fundierten wissenschaftlichen Kenntnissen erwirbt Graf Franz I. zu Erbach-Erbach bei seiner zweiten Italienreise im Jahr 1791 den größten Teil seiner bedeutenden Antikensammlung, darunter vor allem zahlreiche Kaiserbildnisse. Ein großes Interesse an Geschichte, kombiniert mit einem durchaus patriotischen Ansatz, veranlasste Franz I. zu Ausgrabungen entlang des Limes und zur Dokumentation römischer Geschichte auf eigenem Territorium.
Alle Objekte fanden ihren Platz in drei privaten Wohnräumen, die Johann Wilhelm Wendt nach römischen Vorbildern gestaltete und die trotz späterer Änderungen noch weitgehend erhalten sind. Die römischen Zimmer vermitteln so noch heute einen Eindruck der von Franz I. geschaffenen Lebenswelt.
Ort: Römische Zimmer u. etruskisches Kabinett der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach
Teilnahmebeitrag: 6,00 Euro
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.
Gab es einen aufgeklärten Absolutismus?
Friedrich der Große und Franz I. zu Erbach-Erbach im Vergleich
Vortragsveranstaltung
Referent: Johan Lange, M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg
Datum: Mittwoch, 23. Mai 2012
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Das 18. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Aufklärung, in dem die Grundlagen für unsere heutigen politischen Ideen gelegt wurden. Die Vernunft galt plötzlich als Leitlinie der menschlichen Erkenntnis und bisherige Autoritäten – vor allem die Dogmen der Kirche – wurden in Zweifel gezogen.
Aber nicht nur Schriftsteller, Publizisten und Wissenschaftler begannen über Menschenrechte und Demokratie nachzudenken. In vielen Staaten des damaligen Deutschlands engagierten sich Herrscher für die neuen Ideen. Neben Friedrich II. von Preußen lässt sich als eine der interessantesten Herrscherpersönlichkeiten der Epoche Franz I. zu Erbach-Erbach nennen, der als Regent bemüht war, die Wirtschaft in seinem Territorium durch aufklärerische Reformen in Schwung zu bringen.
Johan Lange wird in seinem Vortrag ein Panorama der Aufklärung entwerfen und vor diesem Hintergrund die Leistungen, aber auch die Defizite der Reformen Friedrichs des Großen und Franz I. zu Erbach-Erbach kritisch einordnen.
Ort: Hirschgalerie der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach
Teilnahmebeitrag: 6,00 Euro
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.
Erbach und Oranien-Nassau – Eine Bildergeschichte
Referentin: Gisela Külper, Gästeführung Odenwald e.V.
Datum: Freitag, 1. Juni 2012,
Uhrzeit: 17.00 Uhr
Die Referentin erläutert die verwandtschaftlichen Verbindungen zwischen den Häusern Oranien-Nassau und Erbach anhand der Gemäldegalerie im Oraniersaal der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach. Ausgehend von Wilhelm I. (der Schweiger) von Nassau-Dillenburg über die Halbschwester von Graf Franz I. zu Erbach-Erbach, Fürstin Sophie Christine Erdmuthe von Nassau-Saarbrücken, bis in die heutige Zeit führt diese Bilder-Reise.
Ort: Oraniersaal der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach
Teilnehmerbeitrag: 6,00 Euro pro Person
Mindestens 5, maximal 20 Teilnehmer
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.
Hinter den Kulissen von Schloss Erbach
Mittwoch, 20. Juni 2012
Freitag, 3. August 2012
Donnerstag, 16. August 2012
Uhrzeit: jeweils um 16.30 Uhr
Mit einer romanischen Kleinburg beginnt Ende des 12. Jahrhunderts die Geschichte von Schloss Erbach. Die folgenden Jahrhunderte und die vielen Bewohner haben ihre Spuren hinterlassen.
Begleiten Sie uns auf einer Entdeckungstour durch Räumlichkeiten, die für Besucher normalerweise nicht zugänglich sind.
Teilnehmerbeitrag: 8,00 Euro pro Person
mind. 5, max. 15 Teilnehmer pro Führung
Anmeldung: Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
Die jagdkundliche Sammlung im Schloss Erbach
Themenführung
Datum: Samstag, 13. Oktober 2012
Uhrzeit: 16.30 Uhr
Das naturkundliche Interesse des Grafen Franz I. zu Erbach-Erbach dokumentiert sich in der bedeutenden Sammlung von Hirschgeweihen und Rehbockgehörnen. Durch Schenkung und Ankauf trug er 70 sogenannte „colossale“ Hirschgeweihe zusammen, die zu seinen Lebzeiten bereits historische Objekte waren und aufgrund ihrer Stärke eine nahezu ausgestorbene Gattung darstellten.
Die Bestände finden sich in der Hirschgalerie, im Vestibül, in der Waffenkammer und im Treppenhaus. In der Waffenkammer wird die Entwicklung der Feuerwaffen von Beginn des 16. Jahrhunderts an dokumentiert, in der Hirschgalerie befinden sich herausragende Jagdwaffen.
Ort: Vestibül, Waffenkammer u. Hirschgalerie der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach
Teilnahmebeitrag: 6,00 Euro
Mindestens 5, maximal 25 Teilnehmer
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.
Hakenbüchse, Windbüchse und Co.
Vortragsveranstaltung
Referent: Peter Groh, Gräflicher Archivar
Datum: Freitag, 19.Oktober 2012
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Die Waffenkammer der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach zeigt einen großen Querschnitt durch die Entwicklungsgeschichte der Handfeuerwaffen vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Die aufwändig gearbeiteten Waffen (überwiegend Jagdwaffen) legen Zeugnis ab von der Handwerkskunst der Büchsenmacher und verwandter Berufe.
Die Arbeiten der über mehrere Generationen tätigen Hofbüchsenmacher Freund aus Fürstenau bilden einen Schwerpunkt der Sammlung. Der Vortrag erschließt ebenfalls die Exoten, Raritäten und Meisterstücke anderer Herkunft, die in der Waffenkammer zu finden sind.
Ort: Tagungsraum Alter Bau u. Waffenkammer der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach
Teilnahmebeitrag: 6,00 Euro
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.
